Runder Tisch Nürnberg fordert von Innenminister die Rückkehr zur alten Kirchenasyl-Vereinbarung

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matteo unterstützt diesen wichtigen Brief und Aufruf an die deutschen Innenminister, 
die letztes Jahr, vom Bamf schlecht beraten, neue Regeln für Kirchenasyl erlassen haben, 
die unsere Kirchen nicht anerkennen und nicht umsetzen. Sie werden inzwischen von fast
allen deutschen Gerichten als rechtswidrig aufgehoben.
 
Wir fordern die Rückkehr zu dem mit dem Bamf entwickelten Verfahren der Kooperation, 
das schon Ende 2016  (nicht wie es im Aufruf irrtümlich heisst erst in 2018) vom Bamf eingestellt wurde 
unter Bruch geschlossener Vereinbarungen und Zusagen.
 
Kirchenasyl bleibt angesichts unveränderter Rechtsunsicherheit im deutschen Asylwesen und
und menschenrechtswidrigen und oft lebensbedrohlichen Abschiebugen in Länder wie Afghanistan, 
Iran, Bulgarien, Rumänien oder Italien weiter oft das letzte Mittel, die Ultima Ratio in einem
aus den Fugen geratenen Rechtsgebiet.
 
Wir werden weiter dafür kämpfen, dass die Ursachen für Kirchenasyl beseitigt werden.
 
Stephan Reichel
Geschäftsführer und Kurator 
matteo – Kirche und Asyl e.V.