Rückkehr zu christlichen Werten!

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Bei der bayernweiten Demo #ausgehetzt in München am 22. Juli 2018 , unterstützt durch über 130 Organisationen, hat auch matteo Position bezogen. Hier Auszüge aus der Rede von matteo-Vertreter Stephan Reichel am Münchener Königsplatz:

„(…)Wir brauchen die Rückehr zu christlichen und menschlichen Werten (…): Ehrlichkeit, Respekt, Menschlichkeit, Zuwendung und auch viel Freude. (…)

Wir fordern Ehrlichkeit: (…) Fast 50 Prozent der negativen Bescheide werden gerichtlich aufgehoben, 66 Prozent [der Asyl-Beantragenden sind dabei aus] Afghanistan, das ist ein riesen Skandal! Noch eine Zahl: Fast 90 Prozent der Menschen, die sich zu uns geflüchtet haben, werden hierbleiben (….) Gott sei Dank! (…) Das heißt das Gebot der Stunde ist nicht Abschiebung, sondern Integration!

Und wir fordern Respekt vor den Flüchtlingen, aber auch vor den vielen vielen Ehrenamtlichen, die sie unterstützen. Wir fordern auch Respekt vor uns als Kirche, die so viel getan haben für die Flüchtlinge (…), vor allem viele viele Menschen im Kirchenasyl geschützt haben. (…) Die Bundesinnenministerkonferenz hat am 8. Juni beschlossen, Kirchenasyl mit Auflagen zu belegen in der Art, dass künftig das Bundesamt für Migration Kirchenasyl genehmigen lassen muss! Das ist unglaublich! Wir werden gegen diesen Beschluss kämpfen! (…)

Wir fordern Menschlichkeit: Keine Abschiebungen nach Afghanistan! Keine Geburtstagsfeiern auf Kosten abgeschobener Menschen! (…) Wir fordern, dass die Geflüchteten in Bayern wieder in ordentliche Unterkünfte dezentral verteilt werden und nicht in große neue Massenlager! Herr Herrmann, der schon öfter zitiert wurde, hat gesagt: ‚Die Menschen werden dort konzentriert.‘ Das ist unglaublich, auch hier diese Terminologie. (…)

Und wir fordern auch wieder die Rückkehr zum Glauben von bestimmten Leuten in dieser führenden Partei. Kein Missbrauch von christlichen Symbolen für den Wahlkampf. Es ist ein Kreuz mit Herrn Söder! Es gibt ihm aber nicht das Recht, das Kreuz zu missbrauchen.

Und zu letzt ein schöner Abschluss: Diese Arbeit von uns allen, ich glaube viele auf dem Platz kennen das, gibt viel Freude und Hoffnung. Und es macht uns viel Genugtuung, dass wir wir so viel zurückgeben können. Dafür, dass wir hier in Frieden und Wohlstand privilegiert leben dürfen. (…) Lasst uns diese Arbeit weitertun und nicht boykottieren. Und zu den ‚C-Leuten‘ sage ich: Respektiert diese Dankbarkeit und kehrt bitte zu einer menschlichen Sprache zurück. Und zu menschlichen Taten, weil sie sind ja auch schon Täter. Dann dürft ihr euch auch Christen nennen, wenn ihr wollt. (…)“

Vielen Dank an alle matteo-Unterstützer und -Unterstützerinnen,
die an diesem Tag dabei waren!

 

Rechte der Fotos liegen beim Verein.

Hier zur vollständigen Rede: